Vorschau: VfB Stuttgart leider ohne Labbadia

Am Mittwochabend werden wir unser Nachholspiel vom 17. Spieltag bestreiten und schließen damit offiziell die Hinrunde der Fußball Bundesliga ab. Der Gegner dabei ist einer unserer letzten Lieblingsgegner, der VfB Stuttgart.

Es wird das erste Spiel der »Nach-Bruno-Labbadia-Ära« sein. Der VfB trat insgesamt neunmal mit Trainer Labbadia gegen uns an und musste sich dabei neun Niederlagen einfangen, bei einer Torbilanz von 30:11 Toren für uns. Besonders in Erinnerung dürfte für viele noch das letzte Duell sein, als wir im Berliner Olympiastadion das Triple perfekt machen konnten. Doch auch die ersten Spiele des VfB unter Labbadia gegen uns sollten nicht vergessen worden sein. Im Winter 2010 kam es kurz vor Weihnachten zum back-to-back Duell. Sowohl in der Bundesliga als auch drei Tage später im DFB Pokal fielen massig Tore.

Nun hat der VfB mit Thomas Schneider einen neuen Cheftrainer an der Seitenlinie und steht in der Tabelle mit 19 Punkten nur auf dem 12. Tabellenplatz. Nach unten hin sind es auf den Relegationsplatz nur drei mickrige Punkte Luft. Natürlich denkt in Stuttgart niemand ernsthaft daran, gegen den niederlagenlosen Tabellenführer zu gewinnen, aber ein Punkt könnte den Schwaben sicherlich gut in den Klammerbeutel passen.

Der Auftakt in die Rückrunde war allerdings für die Schwaben alles andere als optimal. Mit einer 1:2 Niederlage gegen den 1. FSV Mainz 05 ging es für die Schwaben in 2014 los. Dabei sah man vor weiterhin die alten Schwächen der Stuttgarter. In der Verteidigung hapert es gewaltig.  Dazu steht mit Sven Ulreich ein Torhüter zwischen dem Aluminium, der immer wieder für grobe Patzer gut ist. Mag sein, dass das bei Manuel Neuer auch immer wieder möglich ist, aber wir können das besser ausgleichen.

Unsere Probleme liegen momentan eher wo anders. Falls wir unsere kleinen „Buckel“ überhaupt als Probleme anerkennen kann. Da wäre einmal Mario Mandzukic. Ich wäre nicht sonderlich verwundert, wenn wir das Thema bis zum Ende der Saison in einer Dauerschleife ertragen müssen. Wobei ich mir das natürlich anders wünschen würde. Zwei gute Stürmer brauchen wir. Warten wir mal ab, was die nächsten Wochen passieren wird.

Darüber hinaus ist der nächste Buckel die Transfergerüchte um Toni Kroos und Dante, die beide offenbar bei Manchester United auf der Liste stehen. Nüchtern betrachtet brauchen wir uns aber keine Sorge machen. Wann hat der FC Bayern München zuletzt einen Spieler abgegeben, der aus der vorderen Belegschaft stammt? Selbst Mario Gomez war zum Zeitpunkt der Abgabe bereits ins hintere Glied gerutscht.

Franck Ribéry hat am Sonnabend bereits wieder den Einstieg ins Training gefunden. Ein Einsatz gegen Stuttgart kann ich mir gut vorstellen, die letzten 10 oder 20 Minuten sind da sicherlich auch von Guardiola zu befürworten.

Dennis

Chefsesselakrobat und begeisteter Blogger wie auch Sport- und vor allem Serienfanatiker. Baujahr Mitte 1989.