Die Qual gegen Gladbach

Oh man. Das war vielleicht ein Spiel. Grausam, grausam, grausam. Ich find eigentlich nichts Positives im Spiel gestern außer: 3 Punkte, zu null. Sonst fällt mir wahrlich nichts ein, womit ich das Spiel mit Pluspunkten versehen kann.

Wir spielten gegen Borussia Mönchengladbach. Seines Zeichens immerhin Tabellenletzter der Fußball Bundesliga. Und da nichts Erfreuliches rauszulesen außer eben 3 Punkte und dem zu null ist schon nicht sonderlich prall.

Eine Befürchtung die ich hatte, scheint sich bei mir immer stärker in den Vordergrund zu stellen. Die Frage nach der Einstellung der Spieler in den letzten Spielen nach dem der Auseinandergang mit Louis van Gaal offiziell bekannt gegeben wurde. Entweder haste dort Spieler, die sich beweisen wollen oder die auf die restlichen Spiele pfeifen. Ein Schuldiger ist ja schließlich schon ausgemacht und entlassen.

Zweiteres befürchtete ich und die Signale werden stärker. Das gestern war ein Sinnbild und die Spiele davor auch schon. Selbst dieses „tolle“ 6:0 gegen den Hamburger SV fand ich nicht prall und ich weiß jetzt auch immer mehr, warum ich über das 6:0 eben nicht froh war.

Die Schuld bei van Gaal suchen ist einfach und ja, sicherlich trägt auch er einen Teil immer dazu bei. Aber das was das Team abliefert, das kann man nicht nur van Gaal zu schreiben. Ich habe gestern nicht wirklich einen Spieler gesehen, der versuchte das Spiel zu gewinnen. Einzig am Ende, nämlich zum Tor hin, gab Arjen Robben mal etwas Tempo mit rein. Alles andere war trostloses abspulen von 90 Minuten Fußball. Von allen! Und wenn ich von allen sage, dann heißt das von allen. Selbst der Gegner hat eigentlich nichts gemacht außer darauf zu warten, dass man Duschen darf.

Ich war froh, als das Spiel vorbei war. Das konnte man sich letztlich nicht anschauen und, dank Dortmund, wurden wir neben einem Sieg auch noch mit dem 3. Platz belohnt. Wollen wir hoffen, dass sich in den letzten Wochen der Saison da noch einige am Riemen reißen und dafür sorgen, nächstes Jahr in der Champions League zu spielen.

Dennis

Chefsesselakrobat und begeisteter Blogger wie auch Sport- und vor allem Serienfanatiker. Baujahr Mitte 1989.