Die Rückkehr der Jedi-Bayern?

Ein Spieltag nach dem Geschmack des FC Bayern München. Selbst 7:1 gewonnen und die Konkurrenz hat sich gegen vermeintlich “Kleinere” Punkte nehmen lassen.

7:1 hat zuletzt auch der FC Barcelona gewonnen und ich hoffe, Herr Philipp Lahm vergleicht uns in seinen nächsten Interviews nicht wieder direkt mit denen.

Wir haben doch auch nur ein nicht existentes 1899 Hoffenheim als Gegner gehabt. Und wir haben überwältigender Weise auch “nur” ein Heimspiel gehabt. Da sahen wir ja grundsätzlich in dieser Saison besser aus.

Welche Schlüsse kann man also aus der durchgewürfelten Aufstellung des FC Bayern und dem Spiel ziehen? Ziemlich wenig, wenn man mich fragt. Selbst unsere zweite Mannschaft würde in einem Trainingsspiel mehr Paroli bieten, als 1899 es am Wochenende geschafft hat.

Ich würde persönlich gerne David Alaba loben, der seine Sache ansprechend löste auf der linken Verteidigerseite. Doch ohne Gegenwehr der Hoffenheimer war das auch nicht problematisch, gut auszusehen.

Zumindest hatte man mal wieder 90 Minuten das Gefühl, dass die Bayern auf dem Feld stehen, die in der Hinrunde hin und wieder auf dem Feld standen. Frühzeitig das Spiel entschieden. Etwas, was uns in den letzten Wochen fehlte, die Tore früh zu machen. Das hat uns Punkte gegen Freiburg und Leverkusen gekostet. Das hat uns in die dämliche Ausgangslage gegen den FC Basel gebracht.

Zu Arjen Robben muss ich noch was sagen. Bei seinem 4:0 habe ich spontan “scheiß Egoist” gerufen. Natürlich war das Ding gut für Robben und seinem Selbstvertrauen, aber wenn er da nicht an Tom Starke vorbei kommt, dann bringt er sich selbst in die Lage, von allen verstärkt kritisiert zu werden. Und ich hätte es Thomas Müller gewünscht, das Ding zu machen. Dem klebt aktuell ja mehr Scheiße am Fuß als er Körpergewicht aufweisen kann. Nun gut. Robben entschied sich für den “Aleinikov” und hat damit auch alles richtig gemacht – in der Szene.

Aber allem in allem, gab es halt bei dem “Gegner” nicht viel zu mäkeln. Wichtiger daher, was am morgigen Dienstag passieren wird. Rückspiel gegen den FC Basel und glücklicherweise ein Heimspiel. Das Viertelfinale soll schon mit Beteiligung des FC Bayern München stattfinden. Siegen, Jungs!

FC Bayern München – TSG 1899 Hoffenheim 7:1
Tore: 1:0 #33 Gomez (5’), 2:0 #10 Robben (12’, Elfmeter), 3:0 #39 Kroos (18’), 4:0 #10 Robben (29’), 5:0, 6:0 #33 Gomez (35’, 48’), 7:0 #7 Ribéry (58’), 7:1 #30 Luiz Gustavo (85’, Eigentor)
FC Bayern
: #1 Neuer; #27 Alaba – #28 Badstuber – #17 Boateng (46’ #44 Tymoshchuk) – #21 Lahm ; #39 Kroos – #30 Luiz Gustavo; #7 Ribéry – #25 Müller (62’ #31 Schweinsteiger) – #10 Robben; #33 Gomez (57’ #11 Olic)

Dennis

Chefsesselakrobat und begeisteter Blogger wie auch Sport- und vor allem Serienfanatiker. Baujahr Mitte 1989.