Hamburg demontiert, und jetzt?

5:0. Braucht es noch mehr Worte? Ich denke schon. Ein 5:0 gegen den Hamburger SV ist natürlich wunderschön. Der einstige Angstgegner. Oder was war da, mit dem HSV? Ist ja auch egal.
FC Bayern München – Hamburger SV 5:0 (3:0)
1:0 #5 van Buyten (13′)
2:0 #7 Ribéry (17′)
3:0 #10 Robben (34′)
4:0 #33 Gomez (56′)
5:0 #11 Olic (80′)
Aufstellung: 4-2-3-1
#1 Neuer
#13 Rafinha – #5 van Buyten – #28 Badstuber – #21 Lahm
#31 Schweinsteiger – #44 Tymoshchuk
#10 Robben – #25 Müller – #7 Ribéry
#33 Gomez
Wechsel:
66′ #27 Alaba für #10 Robben
71′ #11 Olic für #7 Ribéry
76′ #9 Petersen für #33 Gomez

Nach dem 6:0 vor einigen Monaten ein 5:0 hinterher geschoben. Nicht schlecht. Aber sollten wir das als wahren Maßstab nehmen? Ich sag mal nein. Hamburg war gegen Dortmund unterirdisch, der Punkt gegen Berlin war glücklich und heute, da hat man sich nahtlos an der Form vom Saisonauftakt gegen Dortmund angepasst. Leichtes Spiel für uns.

Ich will unsere Leistung gar nicht schlecht reden. Immerhin muss man auch erst mal den Gegner dann so nehmen und ihn auch was einschenken. Das haben wir heute in einer guten Art und Weise gemacht. Wobei der HSV sich noch bei unserer Offensivabteilung bedanken darf. Das Spiel hätte auch Zweistellig zu Null enden können. Und damit übertreibt man nicht mal.

Darf man zufrieden sein, vorne? Ja. Ganz klar. Chancen erarbeiten ist immer positiv. Wenn davon dann auch noch 5 im Netz landen. Umso besser! Und selbst Mario Gomez hat getroffen. War zwar Abseits, aber aus dem Winkel musste erst mal treffen. Gomez und seine schweren Tore. Ist schon Sarkasmus.

Fantastisch übrigens, wie Arjen Robben und Franck Ribéry gespielt haben. Seiten gewechselt, zusammen auf einer Seite. Verwirrung. Sagenhaft. Warum ging das nicht schon letzte Saison? Was man lange predigt, wird irgendwann wohl auch gut. Ich hoffe, das geht weiter so und lag nicht nur am recht schwachen Gegner.

Nun aber volle Konzentration auf Dienstag. Rückspiel beim FC Zürich.

Dennis

Chefsesselakrobat und begeisteter Blogger wie auch Sport- und vor allem Serienfanatiker. Baujahr Mitte 1989.