Punktgewinn statt Punkteverlust

Einen Punkt aus Sinsheim mitgenommen, keine Tore kassiert und gespielt, als wäre man ermüdet. So kann man das Spiel gestern recht schnell beschreiben.

Die TSG 1899 Hoffenheim präsentierte sich tatsächlich als ein Gegner, der uns vor Probleme stellt. Durch deren gutes und auch frühes Pressing, vor allem in den ersten 60, 70 Minuten, kamen wir doch sehr in Probleme.

Natürlich machten wir es der TSG auch noch sehr einfach. Unser Zentrales Mittelfeld mit Anatoliy Tymoshchuk und Bastian Schweinsteiger machte nicht den besten Job. Viele unnötige Ballverluste, Fehlpässe und Co. sorgten immer wieder dafür, dass die Hoffenheimer einen gewissen Druck auf unsere Hintermannschaft ausüben konnten. Das tat uns nicht gut und letztlich müssen wir uns auch bei Manuel Neuer bedanken, der uns den Punkt gewonnen hat.

Warum ich von gewonnen spreche? Ganz einfach. Auch wenn wir auf dem Papier sicherlich der klare Favorit waren, so hatten wir im Spiel bis auf kurz vor dem Ende nie richtig Zugriff aufs Spiel. Läuft es blöd, verliert man so ein Spiel auch mal ganz gerne und vor allem schnell. Wir haben einen Punkt mit rausgenommen. Wir haben keine 2 Punkte verloren, sondern einen gewonnen. Ich erinnere an das Spiel gegen Köln in der letzten Saison. Das waren verlorene Punkte. Oder das Spiel gegen Gladbach, ebenfalls letzte Saison.

Wir müssen das ganze positiv sehen. Wir nehmen uns die “Auszeit” zum Länderspielbreak. Genau richtig. Nach dem wichtigen Spiel in der UEFA Champions League gegen Manchester City. Die Spieler können sich, hoffentlich, etwas erholen. Auch wenn das nicht immer ganz einfach ist bei uns und den ganzen Nationalspielern.

Franck Ribéry und Rafinha sind übrigens angeschlagen. Muskelverhärtung. Ribéry wurde zur Halbzeit rausgenommen, Rafinha musste gar kurz vor dem Spiel passen. Noch ein Grund mehr, dass die Pause gut kommt. Auch wenn ich lieber Vereinsfußball sehen will statt Länderspiele. Weiter geht es übrigens am 15.10. für uns mit dem Heimspiel gegen Hertha BSC.

Dennis

Chefsesselakrobat und begeisteter Blogger wie auch Sport- und vor allem Serienfanatiker. Baujahr Mitte 1989.