Lieblingsgegner bleibt Lieblingsgegner

Zum Abschluss des 19. Spieltages duellierten wir uns mit, unserem, meinem, Lieblingsgegner der letzten Jahre. Und dem dazugehörigen Lieblingsgegnertrainer. Die Sprache ist natürlich vom VfB Stuttgart und Bruno Labbadia.

Nach dem famosen 6:1 Hinspielerfolg haben viele, ein wenig auch ich, auf ein ähnliches Spiel gehofft. Doch bereits nach letzter Woche, gegen Fürth, war das irgendwie nicht ganz zu erwarten. Dennoch heißt es am Ende, mit 3 Punkten aus der schwäbischen Provinz die Rückfahrt gen München anzutreten.

Glücklicherweise half uns Cristian Molinaro in der zweiten Halbzeit mit einem wunderbaren Steilpass auf Mario Mandzukic, der die Nerven behielt und die Kugel vorbei an Sven Ulreich vorbei schob. Ausgerechnet Molinaro. Ich musste gleich an das Spiel in der letzten Saison kurz vor Weihnachten im Gottlieb-Daimler-Stadion denken. Damals flog der Italiener nach 30 Minuten mit gelb-rot vom Feld und das weite Rund erkor Arjen Robben als den Bösen. Eigentlich schade, dass Molinaro nicht Robben bediente.

Um nicht immer wieder dasselbe Band Woche für Woche abzuspielen, widme ich mich heute etwas dem VfB Stuttgart. Es war überaus gut, wie viel Disziplin die Schwaben vor allem in Halbzeit 1 hatten. Was gewesen wäre, hätten die einen ihrer 2, 3 Konter – die wir ihnen mehr oder weniger auflegten – genutzt hätten, keine Ahnung. Aber genau das ist irgendwo auch der Knackpunkt. Der VfB hat sich diszipliniert präsentiert, aber Null großen Siegeswillen gezeigt und nach der Führung durch Mandzukic und dem späteren 2:0 durch Müller änderte sich nichts. Außer das Harnik die Lust ausging. Aber aufbäumen? Fehlanzeige.

Ich meine, mir gefällt das ja, irgendwie. Also vor allem wenn es gegen uns geht. Doch verliert man gegen uns lieber nur mit 0:1 oder 0:2? Da fehlt mir dann immer wieder so ein wenig das Verständnis. Aber gut.

Ich lass dann jetzt auch wieder andere die Brötchen anderer schmieren.

PS: Tabellenführung weiter ausgebaut. Hurra!

Dennis

Chefsesselakrobat und begeisteter Blogger wie auch Sport- und vor allem Serienfanatiker. Baujahr Mitte 1989.