Jahresendheimspiel

Mit einem 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach am Freitagabend haben wir die Bundesliga-Hinrunde beendet. Es folgt am Dienstagabend noch das Achtelfinalspiel im DFB Pokal gegen den FC Augsburg.

Mit 13 Siegen, 3 Remis und 1 Niederlage sind wir Herbstmeister. Können uns einer besinnlichen Weihnacht widmen. Ein fantastischer 9 Punkte Vorsprung auf Bayer Leverkusen, aktuell Tabellenzweiter, steht zu Buche.

Sicherlich war am Freitagabend in der heimischen Arena mehr drin, als dieses Unentschieden. Doch man kann das auch mal von der anderen, von der positiven Seite sehen. In dieser Hinrunde haben wir mehr Punkte gegen die beiden Borussias geholt, als in der gesamten vergangenen Saison. So viel muss man dann also den zwei „verlorenen“ Punkten vom Freitag auch nicht nachweinen.

Natürlich ist die Entstehung der Führung für die Gladbacher idiotisch gewesen. Man muss den Ball nicht verlieren, man muss die Gladbacher nicht so durch kommen lassen und Jerome Boateng muss sich dort nicht so reinspringen.

Im Stadion dachte ich in der Tat: Kein Handspiel von Boateng. Auch die ersten Wiederholungen am Bierstand hatten mich in meinem Eindruck bestärkt. Doch, letztlich kann man den Elfmeter so geben.

Aber ich frage mich auch: Warum? Warum springt Boateng so in den Ball? Sonst tackert er sich die Arme und Hände auch immer auf den Rücken. Nur jetzt mal wieder nicht. Ab und an hat er solche Aussetzer. Aber letztlich hätte Boateng gar nicht in die Bredouille kommen müssen, wenn man vorher nicht ganz so fahrlässig agiert hätte.

Blöderweise hat man in der ersten Hälfte eh etwas zu fahrig gespielt. Das wurde dann nach der Halbzeit besser. Da wurde dann endlich auch versucht, das Spiel zu gewinnen. Allerdings verhinderte ter Stegen einige mal gut.

Letztlich ist es gut, dass nur noch morgen Pokal ist und es dann in die Winterpause geht. Einige wirken mit unter doch extrem überspielt. Dazu zählt vor allem unser Chef Bastian Schweinsteiger. Der hat die letzten Spiele schon extrem nachgelassen. Aber nicht nur er alleine. Überall ist so ein wenig die Spritzigkeit verloren gegangen.

Gut fand ich den Auftritt von Xherdan Shaqiri als er für den am Auge verletzten Javier Martínez in die Partie kam. Gute Vorstellung, wenn auch oft nicht mit dem nötigen Glück. Gleiches Gilt übrigens auch mal wieder für Franck Ribéry. Unser Franzose hatte am Freitag oft einfach nicht das nötige Glück im Schlappen. Zurück zum Schweizer: Sein Vorteil am Freitag war, dass er wenig in der Defensive gebraucht worden ist, da die Gladbacher zuerst einmal auf ihre eigene Defensivarbeit bedacht waren.

Alles in allem eine erfolgreiche Bundesliga Hinrunde. Kann im nächsten Jahr so weiter gehen. Und nun bereiten wir uns schon mal mental auf das morgige Spiel gegen Augsburg vor.

Dennis

Chefsesselakrobat und begeisteter Blogger wie auch Sport- und vor allem Serienfanatiker. Baujahr Mitte 1989.