Glanzvoller Auftakt in die Gruppenphase

Gestern war es endlich so weit. UEFA Champions League. So richtig ohne Qualifikation sondern mit Gruppenphase-Feeling. So wie man es gewohnt ist, so, wie man es haben möchte. Und wir begannen mit einem Auswärtsspiel bei Villareal C.F., in der, gern auch mal, Todesgruppe, genannten Gruppe A.
Villareal C. F. – FC Bayern München 0:2 (0:1)
0:1 #39 Kroos (7′)
0:2 #13 Rafinha (76′)
Aufstellung: 4-2-3-1
#1 Neuer
#17 Boateng – #5 van Buyten – #28 Badstuber – #21 Lahm
#31 Schweinsteiger – #44 Tymoshchuk
#25 Müller – #39 Kroos – #7 Ribéry
#33 Gomez
Wechsel:
23′ #13 Rafinha für #5 van Buyten
46′ #9 Petersen für #33 Gomez
81′ #30 Gustavo für #39 Kroos

Wie ich mich gefreut habe, auf dieses Spiel. Alleine um zu zeigen, dass dieser FC Bayern München grandios drauf ist derzeit. Und um die “Mauler” verstummen zu lassen. Hat irgendwie nicht ganz so geklappt. Villareal schien bei vielen auch eher nur ein Gegner aus dem Mittelmaß zu sein. Ein Team, dass zu Hause in der UEFA Champions League noch nie verloren hat. Wie lange haben wir in Spanien nicht mehr gewonnen? Ich hab gehört, seit 10 Jahren nimmer. Ist ja auch Wurst.

Es macht einfach Spaß. Diesem FC Bayern zu zugucken. Das System “Heynckes” scheint etwas wichtiges zu bewirken. Spielfreude. Es ist beeindruckend, wie viel Spielfreude alleine Franck Ribéry auf das Geläuf bringt. Diesen Ribéry, kann man einfach nur mögen und lieben.

Worüber man sich streiten kann und nachdenken sollte, die Chancenauswertung. Ich will das jetzt nicht groß anprangern, weil ich weiß, dass ohne Chancen man auch keine Tore macht. Aber so viele darf man auf Dauer auch nicht liegen lassen. Doch erst mal schön ist es, dass wir uns so was überhaupt erarbeiten und wenn man dann noch die Art und Weise betrachtet.

Was muss man noch los werden? Toni Kroos hat gefallen. Und sein Tor war auch nicht schlecht. Aber das hat ja auch Herr Ribéry gut vorbereitet. Holger Badstuber hat auch gefallen. Eigentlich alle. Leichte Abstriche allerdings an Anatoliy Tymoshchuk. Fand ich, persönlich, als einen kleinen Unsicherheitsfaktor. Klein. Nichts wildes.

Ich bin gespannt auf Sonntag und freue mich, riesig!

Dennis

Chefsesselakrobat und begeisteter Blogger wie auch Sport- und vor allem Serienfanatiker. Baujahr Mitte 1989.