Vor dem Hünenduell

Mit mittlerweile 17 Punkten Vorsprung im Liga-Alltag müssen wir uns nicht mehr viel vormachen. Eigentlich gar nichts. Wer jetzt noch daran denkt, dass der Deutsche Meister nicht der FC Bayern München sein wird, dem ist, wie soll man es sagen, nicht zu helfen.

Die Liga rückt in den Hintergrund und das „Spiel der Spiele“ dieser Rückrunde, auf nationaler Ebene, dürfte das morgige vorgezogene Finale im Viertelfinale des DFB Pokals werden.

Morgen ist wichtig. Für uns, für unser Gefühl. Das morgige Spiel ist doch für uns mehr als nur das Viertelfinale im DFB Pokal. Es geht viel Mehr darum, etwas wiederzuholen, was wir an Borussia Dortmund verliehen haben. Die Krone des deutschen Fußballs. Und wie kann man die besser wieder bekommen, als den Konkurrent der letzten Jahre in einem Spiel aus einem Wettbewerb zu schmeißen?

Es gibt keine bessere Möglichkeit. Na gut. Auf internationaler Ebene. Aber. Ihr wisst, dass das nicht so einfach ist.

Schade, dass Franck Ribéry nur zu gucken darf. Aber letztlich ist er selbst schuld daran. Sein selten dämliches Verhalten gegen den FC Augsburg wurde zu Recht bestraft. Immerhin sind wir in einer Zeit angekommen, in der wir wieder mit mehr als nur 11 Spielern durch die Wettbewerbe reisen. Auch wenn ich in letzter Zeit kein großer Freund von Arjen Robben bin, kann er sich morgen, sofern er den spielen sollte, wieder ein wenig in mein Herz spielen. Immerhin hat er sowieso noch was gut zu machen gegen Neven Subotic und Borussia Dortmund.

Zumal man gegen Dortmund auf der Bühne DFB Pokal auch noch einiges gut zu machen hat. Das Spiel im letzten Mai im weiten Rund des Olympiastadions Berlin war nicht schön. Ich habe zu viele unerfreuliche Bierduschen bekommen.

Mein Tipp für Morgen: 2:1! Yes Baby!

Dennis

Chefsesselakrobat und begeisteter Blogger wie auch Sport- und vor allem Serienfanatiker. Baujahr Mitte 1989.