Vorhang zu

In voraussichtlich etwas mehr als 24 Stunden ist der FC Bayern München deutscher Fußballmeister. Ich werde hier heute Abend keine großen Worte fallen lassen, sondern kurz und bündig auf den Punkt kommen.

Das bisherige Jahr hat mir trotz „guter“ Vorsätze gezeigt, dass ich derzeit nicht in der Lage bin mich zum bloggen zu motivieren. Falls doch mal die Motivation vorhanden war, fehlte mir auch bisher immer die Zeit.

Fehlende Zeit und Motivation sind einfach mein Feind, dem ich mich leider geschlagen gebe. An dieser Stelle hänge ich die Tastatur an den Nagel. Alles Weitere wird dann zukünftig auf der privaten Ebene unter xnds.de stehen. Sicherlich hin und wieder auch was zum FC Bayern München.

Fröhliche Weihnachten

Nach der Länderspielpause im Oktober ist bei mir der Faden gerissen. Mein eigenes Ziel in dieser Saison durch zu bloggen hat sich relativ schnell ad acta gelegt. Schuld daran war leider das viel zu stressige Berufsleben.

Ich konnte es mir die letzten 1,5 bis 2 Monate einfach nicht erlauben, meine wenige Freizeit zu opfern. Zumal es gar nicht nur im die Freizeit geht, sondern um die Momente in denen man seinen Kopf einfach komplett abschaltet und genießt.

Ich will aber in das neue Jahr mit einigen guten Vorsätzen gehen. Einer davon ist mehr zu bloggen. Auch weil das Bloggen mich abschalten lässt. Abschalten vom stressigen Alltag der momentan leider so ist.

In diesem Sinne wünsche ich euch und euren Familien fröhliche, besinnliche sowie vor allem gesunde Weihnachten. Selbstredend das ihr natürlich auch gut ins neue Jahr kommen sollt!

#1: 3 Punkte gegen Gladbach

In einem phasenweise äußerst interessanten Spiel sicherten wir uns zum Auftakt der 51. Bundesliga-Saison 3 Punkte gegen die Borussia aus Mönchengladbach.

#1 Neuer
#21 Lahm – #17 Boateng – #4 Dante – #27 Alaba
#31 Schweinsteiger
#10 Robben – #25 Müller – #39 Kroos- #7 Ribery
#9 Mandzukic

Wie bereits im DFB Pokal gegen den BSV Schwarz-Weiß Rehden vertraute Guardiola wieder auf sein bevorzugtes 4-1-4-1-System. Dazu kamen drei Veränderungen in der Personalauswahl. Dante und Lahm rückten für van Buyten und Rafinha in die Mannschaft und Shaqiri musste, erwartungsgemäß, für Franck Ribéry Platz machen.

Die vermutlich deutlichste Veränderung war die nicht mehr ganz so frei ausgelegte Position von Mario Mandzukic. In Osnabrück ist er mir vor einer Woche vor allem durch seine, eigentlich nie, vorhandene Position aufgefallen. Die nominell einzige Spitze war überall zu finden, nur nicht im Strafraum. Aber nicht nur Mandzukic war positionstreuer als im Pokal, auch das Mittelfeld war nicht mehr ganz so flexibel.

An und für sich ist das neue System und Guardiola gar nicht so neu. Natürlich ist die Interpretation unter dem Spanier eine andere, als Jupp Heynckes es in sein 4-2-3-1 legte. Doch auch unter Heynckes war es alles andere als eine permanente Doppel-Sechs. Einer der beiden „Defensiven“ war immer offensiver als der andere und auch in der vergangenen Saison zeigte sich so in offensiven Aktionen sichtlich kein klassisches 4-2-3-1.

Das Umschaltspiel in Richtung Defensive funktionierte mir zu selten. Generell entwickelte sich im zweiten Durchgang phasenweise ein interessanter offener Schlagabtausch der für einen neutralen Zuschauer wunderbar anzuschauen war. Das Mittelfeld war auf beiden Seiten zu diesem Zeitpunkt nicht existent.

In wie weit spielt Javi Martinez unter Guardiola eigentlich eine, wichtige, Rolle? Am Freitagabend wurde zuerst Jan Kirchhoff für Bastian Schweinsteiger eingewechselt und übernahm auch entsprechend die Position. Erst wenige Minuten vor dem Abpfiff brachte Guardiola seinen Landsmann. Im Testspiel gegen den ungarischen Meister Györi Eto FC am Sonntag stand Martinez in der Innenverteidigung, während Kirchhoff die Position vor der Viererkette einnahm. So richtig kann ich mich noch nicht mit einem Javi als Innenverteidiger anfreunden, aber im Spiel gegen Györi Eto kamen die ersten Sympathien. Das ohne hin gute Stellungs- und Zweikampfspiel, dazu die berauschenden Spieleröffnungen. Einzig einige Lucio’eske Angriffe befürchte ich hin und wieder mal.

Was mich etwas nervte, war die Einwechslung von Rafinha für Thomas Müller und die daraus resultierenden Umstellungen auf dem Spielfeld. Der Brasilianer ging auf die Lahm Position während unser Kapitän ins Mittelfeld rückte neben Kirchhoff und somit endgültig eine Doppel-6 für einige Minuten formte. Ich mag solche Wechsel nicht, wo das halbe System umgekrempelt wird.

Was Ribéry am Freitagabend wieder abgeliefert hat, unfassbar. Meiste Zweikämpfe geführt & gewonnen, strotze nur so vor Spielfreude & -wille. Der Franzose ist wohl deutlich heiß auf den Titel „Europas Spieler des Jahres“.