Zweimal sieben Tore in wenigen Tagen

4 Tage, 2 Heimspiele, 14 Tore, 1 Gegentor. Der FC Bayern München hat nach dem 7:1 Erfolg gegen die 1899 Hoffenheim auch in der UEFA Champions League nachgelegt.

7:0 haute man den FC Basel in der Allianz Arena in den Boden. Damit hat man am Ende doch sehr glorreich das Viertelfinale erreicht.

Ich bin schon etwas baff. 14 Tore in nur 180 Minuten. Das ist schon ziemlich beeindruckend. Keine 13 Minuten hat es von Tor zu Tor gedauert. Und das Tor 15. Tor, also das Hoffenheimer-Tor, das ja letztlich auch ein Münchner erzielte, ist nicht mal eingerechnet.

Aber kommen wir zu den wichtigen Dingen. Unser Rechtsverteidiger erkrankt, alle bangen, dass möglicherweise Luiz Gustavo oder Anatoliy Tymoshchuk in die Innenverteidigung rücken könnten und dafür Jerome Boateng auf rechts geht. Jupp Heynckes dachte sich Pustekuchen und verschob lieber Philipp Lahm auf rechts und bot auf dessen Position dann letztlich den Linksfuß David Alaba auf.

Ein intelligenter Schachtzug, würde ich nach 180 Minuten sagen. Was daran liegen könnte, das die Achse Robben und Lahm besser funktioniert als eine Achse aus Robben und Rafinha. Und Lahm auf rechts zeigte auch deutlich mehr Offensivpower ohne keine Costa-Rica-Look-A-Like-Aktionen. Ich würde fast dazu neigen, Lahm als RV zu sehen. Was aber auch daran liegt, dass zwei Rechtsfüße (Ribéry und Lahm) auf der linken Seite sich selbst in die Quere schneiden, weil keiner überlaufen kann. Zumindest nicht mit seinem starken Fuß.

Ob das letztlich die Ideallösung ist, kann man nach diesen zwei Schützenfesten nicht definitiv sagen. Die Lösungen waren aber vielversprechend.

Könnt ihr mir mal sagen, warum Nils Petersen nicht mal in solchen Spielen, also wenn mit 6+ Toren gewinnt, eine Chance erhält? Ist er etwa der Owomoyela Münchens? Ich hätte keine Ablöse gekostet und könnte die Bank genauso gut wärmen mit meinem Adoniskörper.

Freitag ist Auslosung von Viertel- und möglichem Halbfinale. Am Samstag fahren wir zum Topspiel nach Berlin. Siegen in Berlin ist angesagt!

Warum Fink zum HSV wechselte…

… wurde heute jedem Verschwörungstheoretiker klar. Weil er mit seinem unehelichem FCB nicht im Achtelfinale der UEFA Champions League auf seinen ehelichen FCB treffen wollte.

Nein, dass ist natürlich nicht der Grund. Aber ich brauchte eine Headline um die heutige Achtelfinalauslosung der UEFA Champions League zu kommentieren. Da hieß das Los nämlich FC Basel.

Ein Schweiz-Deutsches-Duell. Nicht so schlecht, wie ich finde. Dazu mit Heiko Vogel ein interessanter InterimsTrainer. Dazu konnten wir in der vergangenen CL-Saison beiden Spiele gegen Basel gewinnen. Alles in allem also eine schöne Losung zu diesem Zeitpunkt.