Supercup (I): Es geht um die Wurst

Am Sonntagabend kommt es zum ersten Kräftemessen zwischen dem derzeit amtierenden Double-Sieger – und das sind nicht wir – und uns.

Damit endet dann auch, zumindest ein wenig, die Saure-Äpfel-Zeit. Endlich wieder Pflichtspielvereinsfußball. Also endlich auch für uns. Nicht mehr nur Testspiele bestaunen können, nein jetzt steht er endlich wieder zur Buche. Der Fußball.

Und trotzdem strahlt in mir noch keine (große) Vorfreude. Ist natürlich auch schwer. Diese Vorbereitung war alles andere als akzeptabel. Viel zu viele Verletzungen erlitten. Aber das ist halt mal so. Wir hätten vielleicht im letzten Winter die Vorbereitung nicht als „beste aller Zeiten“ titulieren sollen. Das mochte Herr Vorbereitungsgott wohl nicht. Ist jetzt die Rache.

Meine Erwartungshaltungen für Morgen sind daher auch ziemlich gering. Natürlich möchte ich gewinnen, aber es ist halt auch „nur“ der Supercup. Ein Spiel das in Deutschland mal ausgetragen wird, mal nicht, mal wird ein Ligapokal draus, dann wieder gar nichts und dann wieder einen Supercup. Die Bedeutung dieses Spieles ist also eigentlich nicht existierend, weil der Supercup ein ungeliebtes Kind ist. Aber es lassen sich am Ende dann doch Einnahmen für die DFL damit wieder generieren.

Worauf ich für morgen hoffe? Ein unverletztes Spiel. Ein schönes Spiel, falls ich dazu komme, es mir anzuschauen. Natürlich ein Sieg. Würde uns gut tun. Endlich mal wieder gegen diesen Unbezwingbaren Schwarz-Gelben-Tross gewinnen. Auch wenn es nur ein Spiel um den unwichtigsten Titel der Saison ist.

In diesem Sinne: Endlich wieder Vereinsfußball!

Dennis

Chefsesselakrobat und begeisteter Blogger wie auch Sport- und vor allem Serienfanatiker. Baujahr Mitte 1989.