Der neue FC Bayern

Ich habe einige Probleme, einen vernünftigen ersten Satz zu finden. Eine Eröffnung für dieses wunderbare Thema. Der eigentliche Satz, mit dem ich anfangen wollte, der würde vielen nicht gefallen, da er wieder einmal dem „neuen“ Kontrahent gegolten hätte.

Man hat an der Säbener Str. endlich gelernt, nach einer erfolgreichen Saison nicht das Staubkörnchen ansetzen zu lassen. Bevor Borussia Dortmund uns zweimal die Schale abspenstig machte, war nach einer Meistersaison eher die Luft raus und es wurde am Kader nichts verbessert.

Das ist heute anders. Es gibt einen „neuen“ FC Bayern München. Man verstärkt sich jetzt weiter und baut den Kader aus. Die Konkurrenz schläft eben auch nicht, wie man bei Borussia Dortmund sieht. Unsere Verpflichtungen von Mario Götze und Thiago Alcántara sind eine ganz andere Hausnummer als vor Jahren. Ich mag mich ungerne an Transfers der Güteklasse Alexander Baumjohann, Danijel Pranjic oder auch Massimo Oddo erinnern. Mir gefällt diese neue Mentalität an der Säbener Str..

Ich finde es großartig, dass wir eben keine 11 Topspieler mehr haben sondern mehr oder weniger zwei Mannschaften aufbieten können. Das ist diese Gewürzzutat, die in unserem Rezept die letzten Jahre fehlte.

Hoffentlich wird man auch in Zukunft so handeln und nicht nur jetzt einmalig, weil man mal wieder den (oder die) Titel verteidigen möchte.

Dennis

Chefsesselakrobat und begeisteter Blogger wie auch Sport- und vor allem Serienfanatiker. Baujahr Mitte 1989.