Gladbach und die Milliönchen

Nach dem der FC Bayern die Länderspielpause für die Verpflichtung von Jupp Heynckes nutze, geht es nun wieder an den Bundesliga Alltag. Ein wahrer Bundesliga Klassiker wartet am Wochenende. Bayern gegen Gladbach. Ein Duell, das sicherlich vom Namen nicht schlecht ist. Und wer sich noch ans Hinspiel erinnern möchte, erinnert sich vermutlich nicht so gern an ein 3:3.

Die Borussia aus Mönchengladbach trennte sich vor einigen Spielen von Trainer Michael Frontzeck, auf dem letzten Platz stehend. Der Schweizer Lucien Favre übernahm das Kommando und steht, wie sollte es anders sein, immer noch ganz unten. 5 Punkte müssen die Gladbacher in den verbleibenden 7 Spielen aufholen um wenigstens die Relegation zu erreichen.

Die Ausgangslage der Gladbacher bedeutet für uns natürlich nichts Gutes, vorrangig gesehen. Ich erwarte schon ein diszipliniertes aber früher oder später sehr offenes Team aus Gladbach. Punkte sind einfach wichtig für die, aber natürlich auch für uns. Wir stehen auch nach der Länderspielpause immer noch nicht pralle da. 4. Platz ist nun alles andere als „Wunschvorstellung“ von uns. Keine Champions League in der nächsten Saison, wo doch das Finale ausgerechnet in München ist? Ich glaube, das würde einer gewissen Person bei uns nicht gut verkraften.

Sicher ist, wir müssen gewinnen. Vor allem, da Hannover auch noch gegen Dortmund spielt, sollte so ein Sieg vielleicht noch mehr Ärger in die Liga bringen. Ich mein, die Chance das Hannover nicht alle 3 Punkte holt, ist nicht gerade klein. Was kommt da also besser, als die Hannoveraner mit einem Sieg unserer Seits unter Druck zu setzen? Nichts. Also. Ran an den Speck, Gladbach verlieren lassen und auf die Schützenhilfe Dortmunds hoffen!

Transfers: 60 Millionen…

Den Umständen geschuldet hat man Heynckes für die kommende Saison wohl 60 Millionen Euronen zur Verfügung gestellt. Das ist im Übrigen eine ähnlich hohe Summe, wie die, die wir in der Saison 2007/2008 ausgegeben haben. Damals gingen wir auch nur in den, damals noch, UEFA Cup genannten Wettbewerb international.

Ich hoffe, dieser Rhythmus zwischen den hohen Ausgaben in einem Jahr und dem dann folgenden Jahr des Aushaltens bleibt aus. In Zukunft muss man einen „guten“ Kader auch weiterhin stärken. Jahr für Jahr. Nur so, kann man langfristig gute Ergebnisse einfahren.

Wenn zu den verfügbaren 60 Millionen noch etwaige Transfereinnahmen kommen, könnte die Summe der reinen Transferausgaben sogar noch ansteigen, hoffentlich.

Schauen wir mal, was dabei rum kommt.

(PS: Ich lasse jegliche Transferspekulationen erstmal aussen vor. Dafür gibt’s andere Anlaufstellen. Eventuell später, nach der Saison, in ruhigeren Phasen oder ähnlichem.)

Dennis

Chefsesselakrobat und begeisteter Blogger wie auch Sport- und vor allem Serienfanatiker. Baujahr Mitte 1989.